BAYERISCHER STÄDTETAG 2019: Digitalisierung zum Anfassen (3)

MIA, PARK AND JOY

Quelle: T-Systems

Mit Standorten in über 20 Ländern und einem externen Umsatz von 6,9 Milliarden Euro (2018) ist T-Systems einer der weltweit führenden herstellerübergreifenden Digitaldienstleister mit Hauptsitz in Europa. Das Unternehmen bietet integrierte Lösungen für Geschäftskunden und den öffentlichen Sektor. Bei der Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom kommt alles aus einer Hand: vom sicheren Betrieb der Bestandssysteme und klassischen IT- und Telekommunikations-Services über die Transformation in die Cloud einschließlich internationaler Netze, bedarfsgerechter Infrastruktur, Plattformen und Software bis hin zu neuen Geschäftsmodellen und Innovationsprojekten im Internet der Dinge. Grundlage dafür sind globale Reichweite für Festnetz- und Mobilfunk, hochsichere Rechenzentren, ein umfassendes Cloud-Ökosystem mit standardisierten Plattformen und weltweiten Partnerschaften sowie höchste Sicherheit.

 

Per App freie Parkplätze finden, bei Bedarf smarte Leihfahrräder nutzen oder Laternen, die heller werden, sobald sich ein Passant nähert – möglich durch intelligente Vernetzung, Auswerten von Ist-Daten und automatisierte Prozesse. Städte schaffen so völlig neue Wertschöpfungsmöglichkeiten, treffen fundierte Entscheidungen, bieten digitale Bürgerdienste, realisieren multimodale Verkehrsangebote. Das Ziel: Eine Verbesserung der Lebensqualität, Nachhaltigkeit und Effizienz.

 

CONNECTED-MOBILITYPARKLÖSUNG – PARK AND JOY (www.parkandjoy.de)

Die Stauminderung und Verbesserung des städtischen Park-Services ist eine große Herausforderung vieler Städte. Autofahrer benötigen im Schnitt 20 Minuten für die Parkplatzsuche. Private Parkplatzbetreiber erreichen mit ihren Apps nur jeweils die eigenen Kunden.

Die Herausforderung besteht im ganzheitlichen Ansatz der Parkplatzdetektion – die Technologien zur Detektion freien Parkraums müssen verbunden werden, um kostenoptimal eine hohe Genauigkeit zu erreichen.

Smart-City-Lösungen für das Parkraummanagement bestehen aus Hardware-Komponenten für die städtische Infrastruktur und Software, mit der Daten aus unterschiedlichen Quellen verarbeitet werden. Kernbestandteile sind Sensoren, Datenkollektoren und Gateways, RFID-Karten, Lesegeräte, Vernetzung der Hardware-Komponenten sowie Webportale und Apps. Die Sensoren registrieren, welche Parkplätze belegt und welche frei sind. Sie übermitteln diese Information an eine Serverinfrastruktur.

Städte erhalten somit ein Instrument zur Optimierung der Parkmanagement-Prozesse und zur Steigerung der Attraktivität der Stadt. Fahrer finden, buchen, parken und bezahlen komfortabel, zeitsparend und einfach.

 

Mobile Identity & Access (MIA) für den öffentlichen Sektor

Gerade bei öffentlichen Betrieben drückt das Budget und gleichzeitig müssen die Einrichtungen nicht zuletzt aufgrund der strengen Gesetzeslage und öffentlichen Meinungsbildung höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Bei den Zutritten geht es vor allem auch um die Nachweisbarkeit dessen, wer, wann, wie lange in Räumen war. Mit Mobile Identity & Access bekommen die Mitarbeiter die Token einfach over the Air auf ihre Smartphones gesendet – Zeitraum und Türen sind exakt definiert.

Der öffentliche Sektor profitiert von einfacheren Prozessen, da die zeitraubende Schlüsselabholung und -rückgabe entfallen und es weder Schlüsselsuche und Schlüsselverluste mehr gibt.

Ein weiterer Vorteil ist der gesetzliche Nachweis und die Transparenz, wer, wann vor Ort war.