Digitalisierung als gemeinsames Zukunftsthema

Foto: Florian Gleich

Bei einem Gespräch tauschten sich der CDO der Landeshauptstadt München Thomas Bönig und das Geschäftsführende Vorstandsmitglied des Bayerischen Städtetags Bernd Buckenhofer aus, wie die Digitalisierung in den bayerischen Städten schneller vorangebracht werden kann. Dabei stand die neu geschaffene Städtekooperation von München, Nürnberg und Augsburg im Fokus.

Die Digitalisierung als gemeinsames Zukunftsthema – unter diesem Motto haben Harald Riedel (Referent für Finanzen, Personal, IT und Organisation der Stadt Nürnberg), Frank Pintsch (Stadtdirektor der Stadt Augsburg) und Thomas Bönig (IT-Referent und CDO der Landeshauptstadt München) im Juli 2019 im Münchner Rathaus eine Vereinbarung zur künftigen Kooperation auf strategischer und inhaltlicher Ebene unterzeichnet. München, Nürnberg und Augsburg setzen damit ein sichtbares Zeichen, eng und kooperativ bei der Digitalisierung als bedeutende kommunale Herausforderung der Zukunft zusammenzuarbeiten. Zwischenzeitlich hat auch die Stadt Regensburg Interesse an einer Kooperation bekundet. Es finden bereits intensive Gespräche statt.

Mehr Informationen zur Städtekooperation finden Sie hier und hier.

In dem Gespräch betonte Bönig, gemeinsam mit den Kooperationsstädten Digitalisierungsprojekte anstoßen und etablieren zu wollen. Die Kooperationsstädte suchen das Gespräch mit der Digitalisierungsministerin und mit allen Fachebenen, um Formvorschriften zu überdenken, Barrieren abzubauen und gemeinsame Projekte schnell voranzubringen. Denn bei Digitalen Transformation stoßen die Städte immer wieder auf Hürden, auf Form- und Verfahrensvorschriften, die noch aus der analogen Welt stammen. Bei der Digitalisierung gehe es – so Bönig – um Geschwindigkeit. Es gehe auch darum, den Städten eine hörbare Stimme in den Bereichen zu geben, in denen viele Bürgerinnen und Bürger längst zu Hause sind, in den sozialen Netzwerken.

Austausch und Vernetzung sind die treibende Kraft und das Potenzial der Digitalen Transformation. Die Vernetzung, die im privaten Bereich mit Smartphone, Instagram und Facebook längst stattfindet, wird künftig noch mehr als heute die Städte und Gemeinden prägen und voranbringen,

betont Bernd Buckenhofer.

Digitalisierung funktioniert im ständigen Austausch zwischen den Städten, zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern, zwischen Politik und Wirtschaft, den Verbänden und Vereinen und zwischen Staat und Kommunen.

Bönig möchte den Städtetag mit im Boot haben, um neue Wege zu gehen, um mit der Wirtschaft und den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger Schritt zu halten.

In dem Gespräch ging es darum, das Potenzial und das gebündelte Know-how der Städtekooperation und die Expertise des Bayerischen Städtetags zu nutzen, um die Digitale Transformation aktiv und in der gebotenen Geschwindigkeit zu gestalten. Daraus gewonnene Erkenntnisse und Lösungen sollen schließlich anderen Städten zugutekommen.

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