Deutscher Städtetag veröffentlicht Diskussionspapier „Kommunale Daten“

Kommunale Daten – Diskussionspapier des Deutschen Städtetages

In seinem Diskussionspapier „Kommunale Daten“ gibt der Deutsche Städtetag einen Überblick der Erhebung und Nutzung digitaler Daten und eine Diskussionsgrundlage für die kommunale Praxis. Im weiteren Vorgehen sollten die Städte in diesem Prozess:

  • kommunale Selbstverwaltung neu denken,
  • Rollen in der Stadt klären,
  • Abläufe auf den Prüfstand stellen,
  • künstliche Intelligenz angemessen einsetzen,
  • ethische Prinzipien definieren.

 

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, sagte:

Daten sind das Fundament der digitalen Stadt. Die Stadtverwaltungen erheben, speichern und verarbeiten Daten. Und sie vernetzen die verschiedenen Datenbestände in urbanen Datenplattformen, um digitale Anwendungen und Services für die Bürgerinnen und Bürger anzubieten. Wir müssen das Potenzial kommunaler Daten nutzen, um die Lebensqualität der Menschen in den Städten zu steigern, Verwaltungsabläufe zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Ziel ist, kommunale Daten schnell, einfach, sicher und anwendungsbezogen bereitzustellen. Dabei hat der Schutz persönlicher Daten oberste Priorität. Ein Element für den Schutz von Daten ist die IT-Sicherheit. Es muss sichergestellt sein, dass staatlich erhobene Daten auch beim Staat bleiben.

Das vom Hauptausschuss des Deutschen Städtetags am 29. Januar 2020 in Mönchengladbach beschlossene Diskussionspapier kann hier abgerufen werden.

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