EIB veröffentlicht Bericht über die Digitalisierung in der EU und den USA

Neues aus Brüssel Aktuell

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Am 20. April 2020 veröffentlichte die Europäische Investitionsbank (EIB) ihren Bericht zur Digitalisierung in der EU und in den USA.

Die EIB stellt hierin zusammenfassend dar, dass die für den Bericht analysierten 12.500 europäischen Unternehmen bei der Einführung digitaler Technologien hinter den 800 befragten Unternehmen in den USA zurückliegen. U. a. geben nur 66 % der produzierenden Unternehmen in der EU, verglichen mit 78 % in den USA, an, mindestens eine digitale Technologie (z. B. Internet der Dinge, Big Data oder Künstliche Intelligenz) eingeführt zu haben.

Der Bericht zeigt auf, dass digitale Unternehmen besser arbeiten und dynamischer sind. Sie haben überdies eine höhere Arbeitsproduktivität, wachsen schneller und verfügen über bessere Managementpraktiken. Deutschland gehört gemäß Digitalisierungsindex der EIB zu denen sich im hinteren Mittelfeld befindlichen Ländern.

Da für Unternehmensinvestments bzw. Standortentscheidungen die Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur nunmehr gleichbedeutend mit dem Zugang zu Finanzmitteln bewertet wird, müsse die EU bessere Rahmenbedingungen schaffen – auch um Innovation und Digitalisierung per se zu unterstützen. (Pr/CD)

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